Gleichungen in der Grundschule – einmal anders gedacht
| What | Fachdidaktisches Kolloqium: Probleme des Mathematikunterrichts |
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| When |
2012-05-31 17:15
2012-05-31 18:00
2012-05-31 from 17:15 to 18:00 |
| Where | HS3 (UZA2) |
| Contact Name | Humenberger |
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Univ.-Prof. Dr. Anna Susanne Steinweg (U Bamberg)
Im Arithmetikunterricht der Grundschule stehen ordinale und kardinale Zahlauffassungen sowie die Grundrechenarten und (immer noch) Rechenergebnisse im Vordergrund. Der Großteil der Grundschulkinder versteht demnach konsequent das Gleichheitszeichen als eine Aufforderung zum Rechnen oder als „Schluss“-Zeichen. Empirische Befunde im Sekundarbereich identifizieren einen Bruch der Denkweisen, sobald algebraische Gleichungen und Fragestellungen erstmalig auftreten. Schon 1982 hat Heinrich Winter „Argumentationen von mehr algebraischer Qualität “ eingefordert und gewarnt, dass diese nicht durch natürliche Reifungsprozesse entwickelt werden. Diverse, heterogene Ansätze zur Etablierung algebraischer Denkweisen vom Grundschulunterricht an sind seit Jahren in der Diskussion. Im Vortrag werden die Vor- und Nachteile dieser Ansätze sowie Forschungsergebnisse eines eher impliziten Vorgehens näher erläutert.